Etappe 1 - Ab in die Alpen

Gestartet wird die Abenteuer Rallye von einem Secret Spot, der erst kurz vor dem Start bekanntgegeben wird. Anschließend geht’s sofort Richtung Alpen, wo wir Österreichs höchsten Berg den Großglockner, quasi als „Aufwärmprogramm“ für unsere Tour nehmen.  Die 48km lange Hochalpenstraße wartet mit 12% Steigung und 36 traumhaften Kehren auf die Teams, bis sie auf knapp über 2500m Seehöhe angekommen sind und den grandiosen Panoramablick genießen können.  Anschließend schlängeln wir uns wieder ins Tal und halten weiter südlich auf den Passo Di Pramollo, besser bekannt als der Naßfeldpass zu. Dann wird’s wieder ernst, den es gilt den Passo Di Giau mit seinen 55 Kehren zu bezwingen, die als absolutes fahrerisches Highlight gelten! Der Scheitel eröffnet mit seiner Traumlage unterhalb des markanten Nuvolau-Gipfels (2575 m) ein herrliches Panorma über die Dolomiten. Wer den Pass bezwungen hat, kann sich erhobenen Hauptes auf ins Tal machen, wo das legendäre Cortina D'Ampezzo als erstes Etappenziel auf die Teams wartet.

Etappe 1 (07.09.2015): Secret Spot - Großglockner - Passo Di Pramollo - Passo Di Giau - Cortina D'Ampezzo (ca. 480km)


Etappe 2 - Quer durch die Dolomiten

Etappe 2 startet in nördlicher Richtung quer durch den Naturpark Drei Zinnen in den östlichen  Dolomiten, welcher zum Großteil im Hochgebirge liegt. Anschließend erreichen wir über die Brennerautobahn Innsbruck, wo unsere Youngtimer eine kurze Verschnaufpause einlegen können, bevor es wirklich ernst wird, denn anschließend geht’s in Richtung Sölden auf das legendäre Timmelsjoch mit 12% Steigung und 2509m Scheitelhöhe. Während hier die österreichische Seite perfekt ausgebaut ist, sind die Serpentinen auf der italienischen Seite eine ziemliche Herausforderung für Mensch und Maschine. Damit aber nicht genug, den unser nächstes Ziel ist das Stilfser Joch („the worlds greatest driving road“), das wir nach kurzer Fahrt vorbei am Nationalpark Texelgruppe erreichen. Jetzt wird’s richtig ernst. Der höchste asphaltierte Gebirgspass Italiens, die Nummer 2 der Alpen erwartet uns mit beeindruckenden 12% Steigung und  insgesamt 87 – teilweise extrem engen - Kehren (48 bergauf und 39 bergab) auf einer rund 50 Kilometer langen Panoramastrecke. Abgeschlossen wird die 2. Etappe mit dem Umbrailpass, der nochmals mit einer Passhöhe von knapp über 2500m auf uns wartet, bevor wir das nächste Etappenziel, die italienische Wintersportmetropole Bormio erreichen.

Etappe 2 (08.09.2015): Cortina D'Ampezzo - Timmelsjoch - Stilfser Joch - Umbrailpass - Bormio (ca. 410km)

Stilfser Joch


Etappe 3 - Bergtour pur

Etappe 3 startet von Bormio ausgehend in südlicher Richtung quer durch Nationalpark Stelvio, einem der größten Naturschutzgebiete Europas. Die erste Prüfung des Tages für unsere automobilen Klassiker ist der Gaviapass. Mit einer Scheitelhöhe von 2618m und 16% Steigung ist Fahrspaß garantiert.  Ist diese erste Hürde überwunden, geht’s weiter auf unserer Route direkt Richtung Comer See und anschließend nördlich zur nächsten Herausforderung:  Der Furkapass wartet mit einer Scheitelhöhe von 2436m, 11% maximaler Steigung und 24 spaßmachenden Kehren auf die Teams des Alpen Rodeos. Das ist aber natürlich noch nicht alles! Um noch einen draufzusetzen nehmen wir uns noch den Grossen St. Bernhard Pass vor, welcher zu den bedeutendsten und ältesten im gesamten Alpenraum zählt. Die 78km lange Panoramastraße bietet mit einer Scheitelhöhe von 2473m und einer maximalen Steigung von 11% nicht nur ein fahrerisches Highlight, auch das Auge wird mit den herrlichen Panoramen über die Berge mehr als verwöhnt! Von den Strapazen des Tages erholen sich die Teams im legendären Chamonix-Mont-Blanc, dem Etappenziel der 3. Etappe.

Etappe 3 (09.09.2015): Bormio - Gaviapass - Comer See - Furkapass - Großer St. Bernhard - Chamonix-Mont-Blanc (ca. 630km)

Furkapass


Etappe 4 - La Route Des Grandes Alpes

Etappe 4 startet von Chamonix aus Richtung Norden und Genfersee. Auf dieser Etappe legen wir die erste Hälfte der legendären Route Des Grandes Alpes zurück. 16 Gebirgspässe auf 700km und einen Höhenunterschied von über 15.000 Metern gilt es zu überwinden. Die Teams steigen bei St. Jean-d’Aulps in die Strecke ein und nehmen sich zuerst den Col Des Gets und den Col De La Colombière vor. Nach Passieren der Olympiastadt Albertville in den französischen Hochalpen wird der Cormet De Roselend erklommen, bis der nächste weltbekannte Wintersportort – Val D'Isere erreicht ist. Hier beginnt der Aufstieg auf die „Majestät der Alpen“, den Col De L'Iseran. Mit einer Scheitelhöhe von 2770m und einer maximalen Steigung von 12% bildet er mit seiner 61km langen Panoramastraße das Meisterstück der Route des Grandes Alpes und wird den Teams und ihren luxuriösen Youngtimern alles abverlangen. Danach geht’s weiter durch den Nationalpark Vanoise auf den Col Du Télégraphe und den Col Du Galibier, der eine weitere Härteprüfung darstellen wird. Er zählt zur Königsetappe der Tour De France und ist mit einer Scheitelhöhe von 2645m und einer maximalen Steigung von 14% die Nummer 5 unter den Alpenpässen. Weiters wird er die Teams vom Scheitelpunkt aus mit einem genialen 360-Grad-Panorama über die schönsten Bergmassive der französischen Alpen belohnen! Die letzten beiden Pässe vor dem Etappenziel Nr. 4 Arvieux, bilden der Col Du Lautaret (14 herrliche Kehren, natürlich wieder über 2000m) und der Col D'Izoard (Scheitelpunkt 2356m und 12% Steigung). Diese Etappe wird den Teams und ihren Klassikern wirklich alles abverlangen.

Etappe 4 (10.09.2015): Chamonix – Col Des Gets – Col De La Colombière – Cormet De Roselend – Col De L’Iseran – Col Du Télégraphe – Col Du Galibier – Col Du Lautaret – Col D’Izoard – Arvieux (ca. 500km)

Col Du Galibier


Etappe 5 - Berge und Meer

Die fünfte und letzte Etappe ist etwas ganz Besonderes. Sie ist nicht nur die letzte Etappe des Alpen Rodeos, nein an diesem Tag haben die Teams auch das Beste aus 2 Welten. Berge und Meer. VonArvieux aus starten die Teams in südlicher Richtung wo schon nach kurzer Fahrzeit der Col De Vars mit einer Scheitelhöhe von 2100m die erste Herausforderung des  Tages sein wird! Anschließend geht’s für die Teams noch ein Stück höher zum Col De La Cayolle (Scheitelhöhe 2327m), der mit einer 50 Kilometer langen Traumstrecke durch den Nationalpark Mercantour und einer maximalen Steigung von 11% aufwartet. Nach Überquerung von Col De Valberg, Col De La Couillole und Col St. Martin wartet ein weiteres großes Kaliber auf die Teams. Der legendäre Col De Turini. Einst Schauplatz der Rallye Monte Carlo, jetzt Spielwiese fürs Alpen Rodeo, bietet der Pass im Hinterland der französischen Riviera echte fahrerische Leckerbissen, bevor es hinab an die Strände der Cote D'Azur geht.

Als Abschluss werden die Teams den Col De Castillon überqueren, bevor sie bei Menton die französische Mittelmeerküste erreichen. Entlang der Cote D’Azur geht’s anschließend auf der atemberaubenden Küstenstraße durch Monte Carlo, Nizza und Cannes, bevor die Helden des Alpen Rodeos das Abschlussziel, die französische Sonnenmetropole Saint-Tropez, erreichen.

Etappe 5 (11.09.2015): Arvieux – Col De Vars – Col De La Cayolle – Col De Valberg – Col St. Martin – Col De Turini – Col De Castillon – Menton – St. Tropez (ca. 430km)