Etappe 1 - Ab in die Alpen!

Vom Startpunkt, am Gipfel des Stoderzinkens machen wir uns in südwestlicher Richtung auf um die Berge zu erobern. Wir starten unser Abenteuer mit der Turracher Höhe, die mit einer Passhöhe vom 1795m nicht mehr als eine Aufwärmübung für unsere Klassiker sein wird. Anschließend folgt die traumhafte Nockalmstraße, die sich auf einer Länge vom 35 Kilometern über 52 Kehren und einer maximalen Steigung von 12% durch die Gebirgslandschaft schlängelt. Wir bleiben in Kärnten und steuern auf Österreichs höchsten Berg, den Großglockner zu. Vorher wird es aber für die Teams noch eine kleine Überraschung geben. Die Großglockner Hochalpenstraße wird dann die erste ernsthafte Herausforderung für Mensch und Material sein. Die insgesamt 48km lange, herrlich ausgebaute Hochalpenstraße wartet mit 12% Steigung und 36 imponierenden Kehren auf die Teams, bevor sie auf knapp über 2500m Seehöhe ankommen und einen grandiosen Panoramablick genießen können. Anschließend beginnt die nicht weniger herausfordernde Abfahrt ins Tal, von aus wir weiter Richtung Süden und Lienz zuhalten. Quer durch Osttirol und zurück in Kärnten werden am Plöckenpass die österreichisch-italienische Grenze überqueren und in die traumhafte Bergwelt Oberitaliens eintauchen. Wir fahren westwärts und durchqueren den wunderschönen Nationalpark Drei Zinnen bevor wir abends im weltbekannten Skiort Cortina D’Ampezzo eintreffen um den ersten Tag Revue passieren zu lassen.

Etappe 1 (27.08.2017): Stoderzinken – Turracher Höhe – Nockalmstraße – Mallnitz – Bad Gastein – Großglockner – Plöckenpass – Nationalpark Drei Zinnen – Cortina D’Ampezzo (ca. 550km)

 


Etappe 2 - Südtiroler Dolomiten

Ausgehend von Cortina D’Ampezzo nehmen wir Etappe 2 in Angriff. Es geht in nordwestlicher Richtung quer durch die wunderbare Bergwelt Oberitaliens. Schon nach kurzer Strecke erreichen wir die ersten Pässe. Den Auftakt macht der 2236m hohe Passo Di Giau mit 9,4% Steigung. Auf der Passhöhe werden die Teams mit einem der schönsten Panoramablicke der Alpen belohnt. Anschließend geht’s direkt weiter auf den Passo Fedaia. Auf der knapp über 2000m hohen Passhöhe liegt der Lago Fedaia, der an beiden Enden eine Staumauer hat. Wir bleiben auf über 2000m Seehöhe und halten direkt auf das Sellajoch zu, welches mit 2240m Passhöhe auf die Teams des Alpen Rodeo wartet. Ist das Sellajoch geschafft geht’s direkt weiter auf das 2121m hohe Grödner Joch, mitten in den Südtiroler Dolomiten. Der Pass verbindet Gröden mit dem Gardatal. Als Abschluss dieser bekannten Vierpässefahrt werden wir das Pordoijoch und den Passo Campolongo unter die Räder nehmen. Der letzte Pass des Tages wird das grandiose Würzjoch sein. Ebenfalls auf über 2000m Seehöhe bietet der Scheitelpunkt eine traumhafte Aussicht auf die Peitlerkofelgruppe sowie auf den Peitlerkofel selbst. Anschließend werden wir über die alte Brenner Bundestraße nach Österreich zurückkehren. Das Etappenziel der zweiten Etappe bildet der bekannte Skiort Sölden im Ötztal.


Etappe 2 (28.08.2017):
Cortina D'Ampezzo - Passo Giau - Passo Fedaia - Sellajoch - Grödner Joch - Pordoijoch - Passo Campolongo - Würzjoch - Brenner - Sölden (ca. 320km)


Etappe 3 - Italien vs. Schweiz

Etappe 3 startet auf dem knapp 2500m hohen Timmelsjoch. Anschließend geht es auf der italienischen Seite abwärts in Richtung Meran. Hier wird sich das Starterfeld teilen, denn bei Etappe 3 wird es 2 verschiedenen Varianten zu fahren geben, die sich die Starter selber aussuchen können. Die einen werden ab Meran in Richtung Westen um das legendäre Stilfser Joch zu erklimmen. Ist dieses herausragende Highlight mit seinem über 2700m hohen Scheitelpunkt, seinen 63 Kehren und mehr als 14% Steigung bezwungen, geht’s direkt weiter auf den angrenzenden 2500m hohen Umbrailpass. Anschließend folgen Ofenpass, Forcola Di Livigno sowie der San Berninapass, wobei die Teams niemals unter 2000m Seehöhe kommen werden. Sind diese Pässe bezwungen, geht’s über Tiran und Sondrio direkt zum dritten Etappenziel, dem wunderschönen Ort Colico, direkt am Comer See. Diejenigen Teams, die am dritten Tag bereits die erste Pause von den Bergen brauchen, halten sich ab Meran direkt in Richtung Süden, wo die traumhafte Gardesana Occidentale direkt am Westufer des Gardasees auf sie wartet. Die zwischen 1927 und 1932 erbaute Straße glänzt mit nicht weniger als 74 Tunneln und gilt noch heute als Meisterwerk der Straßenbaukunst und als eine der Traumstraßen Europas. Bei Capovalle werden die Teams vom Gardasee abbiegen um den Passo die Croce Domini zu bezwingen und anschließend auf direktem Weg zum Etappenziel Colico zu gelangen.

Etappe 3 (29.08.2017) Variante 1

Timmelsjoch – Meran – Stilfser Joch – Umbrailpass – Ofenpass – Forcola di Livigno – San Berninapass – Tirano – Sondrio – Colico am Comer See (ca. 300km)

Etappe 3 (29.08.2017) Variante 2

Timmelsjoch – Meran – Gardesana Occidentale – Capovalle – Passo Di Croce Domini – Colico (ca. 450km)


Etappe 4 - Schweizer Alpen

Etappe 4 wird für die Teams definitiv der härteste Tag des Alpen Rodeos sein. Auf dieser Etappe können die Starter zwischen drei verschiedenen Streckenversionen wählen.  Gestartet wird die Etappe auf dem knapp über 2000m hohen Splügenpass, der die Grenze zwischen Italien und der Schweiz bildet. Bei Variante 1 geht’s vom Splügenpass direkt weiter auf den 2067m hohen San Bernardinopass um dann nach einer Schleife den Lukmanierpass mit 1915m Seehöhe zu bezwingen. Anschließend folgen der Oberalppass, der als die Quelle des Rheins gilt und der weltbekannte Nufenenpass, bevor es direkt zum Etappenziel Martigny in der französischen Südwestschweiz geht.  Bei Variante 2 verläuft die Strecke ähnlich, allerdings haben die Teams die Möglichkeit den Ursprung des Rheins zu entdecken und in der traumhaften Vorderrheinschlucht bei Ruinalta zu fahren. Es folgt der Oberalppass bevor man in Andermatt ankommt und zwei weitere Highlights in Angriff nehmen kann, den Sustenpass und den Grimselpass, beide über 2000m hoch und fahrerisch absolute Leckerbissen. Sind diese Pässe bezwungen geht’s in Richtung Martigny. Version 3 ist eine Mischung der beiden ersten, allerdings ist diese Variante wirklich Hardcore und nur was für extreme Pässejäger: Splügenpass – San Bernardinopass – Lukmanierpass – Oberalppass – Sustenspass – Grimselpass – Furkapass – St. Gotthardpass – Nufenenpass – Martigny. Wer diese Variante wählt ist wahrlich mutig und wird sicherlich von den anderen Teams mit Anerkennung und Respekt belohnt J

Etappe 4 (30.08.2017) Variante 1

Splügenpass – San Bernardinopass – Lukmanierpass – Oberalppass – St. Gotthardpass – Nufenenpass – Martigny (ca. 400km)  

Etappe 4 (30.08.2017) Variante 2

Splügenpass – Ruinalta (Vorderrheinschlucht) – Ilanz - Oberalppass – Andermatt – Sustenpass – Grimselpass – Martigny   (ca. 400km)

 Etappe 4 (30.08.2017) Variante 3

 Splügenpass – San Bernardinopass – Lukmanierpass – Oberalppass – Sustenpass – Grimselpass – Furkapass – St. Gotthardpass – Nufenenpass – Martigny (ca. 500km)


Etappe 5 - Französische Bergwelt

Die fünfte Etappe wird am Großen St. Bernhardpass auf knapp 2500m Seehöhe starten. Auch an diesem Tag wird es für die Teams wieder drei verschiedene Streckenvarianten zur Auswahl geben. Von einfach, mittel bis extrem ist alles dabei! Nachdem wir den Großen St. Bernhardpass verlassen haben gehts direkt weiter zum kleinen Bruder, dem kleinen St. Bernhardpass, der mit einem Scheitelpunkt auf knapp 2200m dem großen Bruder in nichts nachsteht. Anschließend werden wir im weltbekannten Skiort Val D’Isére Pause machen bevor der Aufstieg auf die Majestät der Alpen, den höchsten befahrbaren Gebirgspass der Alpen, den 2770m hohen Col De L’Iseran beginnt. Die beeindruckende 74km lange Passtraße mit teilweise 14,9% Steigung wird die Teams mit einem atemberaubenden Panoramablick über die französischen Alpen belohnen. Von hier an teilen sich die Strecken auf. Variante 1 führt nun Richtung Italien wo im ehemaligen Militärgebiet der Colle Delle Finestre den Teams alles abverlangen wird bevor es über den Col De Montgenevre zurück nach Frankreich und dem Etappenziel, der höchstgelegenen Stadt Frankreichs, Briancon geht. Variante 2 führt nach dem Col De L’Iseran direkt weiter auf der legendären Route des Grandes Alpes, wo nach Bezwingen des Col Du Télégraphe der grandiose Col du Galibier mit über 2600m Scheitelhöhe auf die Teams wartet. Auf der Passhöhe hat man bei gutem Wetter einen sensationellen 360° Panormablick über das französische Bergmassiv bevor es auf der insgesamt knapp 25km langen Passstraße wieder bergab ins Tal und direkt nach Briancon geht. Variante 3 ist wiederum eine Extremvariante für ausgewiesene Passliebhaber: Großer St. Bernhard – Kleiner St. Bernhard – Val D’Isère – Col De L’Iseran – Colle Delle Finestre – Modane – Col Du Télégraphe – Col Du Galibier – Briancon.

Etappe 5 (31.08.2017) Variante 1

Großer St. Bernhardpass – Kleiner St. Bernhardpass – Val D’Isere – Col De L’Iseran – Susa – Colle Delle Finestre – Col De Montgenevre – Briancon (ca. 350km)

 Etappe 5 (31.08.2017) Variante 2

Großer St. Bernhardpass – Kleiner St. Bernhardpass – Val D’Isere – Col De L’Iseran – Col du Telegraphe – Col du Galibier – Briancon (ca. 340km)

Etappe 5 (31.08.2017) Variante 3

Großer St. Bernhardpass – Kleiner St. Bernhardpass – Val D’Isere – Col De L’Iseran – Susa – Colle Delle Finestre – Modane – Col Du Telegraphe – Col Du Galibier – Briancon (ca.453km)


Etappe 6 - Ab an die Riviera!

Die sechste und letzte Etappe werden auf der Passhöhe des 2361m hohen Col D’Izoard starten, der von Briancon ca. 40min entfernt liegt. Der Pass war bereits 35mal Schauplatz der Tour De France. Nach dem morgendlichen Briefing werden die Teams weiter Richtung Col De Vars fahren, der eine Scheitelhöhe von 2109m aufweist und die Grenze zwischen den Regionen Provence Alpes und Cote D’Azur bildet. Von hier an stehen den Teams wieder zwei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Variante 1 führt auf den knapp 2400m hohen Col De La Cayolle. Hier wartet eine 50km lange, traumhafte Panoramastrecke mit einer Steigung von maximal 11% auf die Teams, welche quer durch den Nationalpark Mercantour führt. Anschließend geht der Streckenverlauf durch das sensationelle Tal der Var, welche fahrerisch ein absoluter Leckerbissen ist. Sind das Tal und die Schlucht durchquert wartet zum Abschluss eine Legende auf die Teams. Der von der Rallye Monte-Carlo bekannte Col De Turini wird Schauplatz und Spielwiese für das Alpen Rodeo sein. Von hier an geht es bergab in Richtung der Strände der französischen und italienischen Riviera. Wir erreichen bei Menton das Meer, überqueren die – nicht mehr vorhandene – Grenze zu Italien bei Ventimiglia bevor wir am Abschlussziel, dem aus diversen Rallyes bekannten Ort San Remo eintreffen. Variante 2 führt nach dem Col de Vars auf den einzigartigen Col De La Bonnette. Hier müssen die Teams nochmals auf über 2700m Seehöhe fahren, werden dafür aber mit einer genialen Passstraße belohnt, die ebenfalls quer durch den Nationalpark Mercantour führt. Nach Erreichen von Tinnée führt die Strecke selbstverständlich ebenfalls über den Col De Turini und hinab an die Riviera. Angekommen in San Remo wird es standesgemäß eine Siegerehrung sowie eine rauschende Abschlussparty für die Helden des Alpen Rodeos geben!

Etappe 6 (01.09.2017) Variante 1

Col D’Izoard – Col De Vars – Col De La Cayolle – Tal der Var – Col De Turini – Menton – San Remo (ca. 340km)

Etappe 6 (01.09.2017) Variante 2

Col D’Izoard – Col De Vars – Col De La Bonnette – Saint-Sauveur-Sur- Tinnée – Col De Turini – Menton – San Remo (ca. 260km)