Lies hier wo wir unterwegs waren, was wir erlebt haben und warum du unbedingt beim nächsten Alpen Rodeo dabei sein musst!
Mittwoch, 17. Juni 2026, kurz nach Mittag: Für uns beginnt das Alpen Rodeo Austria wie jedes Jahr schon deutlich früher als für die Teilnehmer. Unser BMW 740i (der nach einem Jahr Pause endlich wieder im Einsatz ist), ist bis unters Dach mit Goodie Boxen, Startunterlagen und jeder Menge Equipment beladen. Ziel ist diesmal Bad Gastein – genauer gesagt das beeindruckende Hotel The Comodo, das heuer als neuer Treff- und Startpunkt unseres Roadtrips dient.
Doch noch bevor das eigentliche Abenteuer beginnt, erreicht uns bereits die erste unerwartete Nachricht. Ein Team muss die Anreise mit seinem Porsche 911 aufgrund eines Defekts an der Servolenkung unterbrechen. Das Fahrzeug wird ins Porsche Zentrum Zell am See gebracht, von wo aus das Team zunächst mit einem Ersatzfahrzeug nach Hause fährt. Für viele wäre an dieser Stelle das Abenteuer wohl beendet gewesen – nicht jedoch für echte Alpen Rodeo Teilnehmer. Kurzerhand wird auf einen Porsche Panamera GTS umgesattelt und noch am selben Tag geht es zurück nach Bad Gastein. Eine beeindruckende Aktion, die einmal mehr zeigt, mit welcher Leidenschaft unsere Teams beim Alpen Rodeo dabei sind.
Akkreditierung Bad Gastein 17.06.2026
Als wir am Nachmittag im Hotel The Comodo eintreffen, zeigt sich Bad Gastein von seiner allerbesten Seite. Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und ein traumhafter Blick über das gesamte Gasteinertal bilden die perfekte Kulisse für den Auftakt des Alpen Rodeo Austria 2026.
Bad Gastein zählt wohl zu den außergewöhnlichsten Orten Österreichs. Die beeindruckenden, mondänen Gebäude aus der Blütezeit der Belle Époque verleihen dem Kurort ein ganz besonderes Flair. Auch wenn manche Fassaden die vergangenen Jahrzehnte nicht ganz verbergen können, macht genau dieser Mix aus Geschichte, Eleganz und Charme den Ort so einzigartig. Gleichzeitig ist überall spürbar, dass Bad Gastein wieder im Aufschwung ist. Viele Gebäude wurden bereits liebevoll renoviert, neue Hotels und Lokale entstehen und der traditionsreiche Ort entwickelt sich Schritt für Schritt wieder zu einem der schönsten alpinen Reiseziele Österreichs.
Bereits kurz nach unserer Ankunft rollen die ersten Teams auf den Parkplatz. Alte Bekannte begrüßen sich herzlich, neue Gesichter werden sofort in die Alpen Rodeo Familie aufgenommen. Während die Goodie Boxen verteilt, Aufkleber angebracht und die Roadtrip Guides studiert werden, entstehen überall spannende Gespräche. Man merkt sofort: Die Vorfreude auf die kommenden drei Tage ist riesengroß.😊
Vom Klassiker bis zum Sportwagen
Auch heuer konnte sich das Starterfeld mehr als sehen lassen. Selten war die Vielfalt der Fahrzeuge so groß. Vom klassischen Cabriolet über sportliche Coupés bis hin zu leistungsstarken Limousinen u, außergewöhnlichen Young- und Oldtimern und echte Exoten (Monteverdi Safari 5,7L V8!!!) war praktisch alles vertreten. Genau diese Mischung macht den besonderen Reiz des Alpen Rodeos aus. Jedes Fahrzeug erzählt seine eigene Geschichte – und genauso unterschiedlich sind auch die Menschen dahinter.
Zwischen den Autos wurde gefachsimpelt, Erfahrungen ausgetauscht und natürlich auch schon eifrig darüber spekuliert, welche Pässe und Bergstraßen die kommenden Tage wohl bereithalten würden. Überall herrschte beste Stimmung und man spürte förmlich, dass jeder nur noch darauf wartete, endlich den Startschlüssel umzudrehen.
Ein perfekter Sommerabend beim Alpen Rodeo
Nach der Akkreditierung lud das Hotel The Comodo zu einem ausgezeichneten Grillbuffet auf der Terrasse ein. Bei herrlichem Sommerwetter, gutem Essen und einem einzigartigen Ausblick auf das Gasteinertal ließ es sich kaum besser in das Alpen Rodeo Wochenende starten.
Bis spät in den Abend hinein wurde im stilvollen Loungebereich des Hotels gelacht, erzählt und diskutiert. Viele Teilnehmer kannten sich bereits von vergangenen Alpen Rodeos und freuten sich auf das Wiedersehen. Gleichzeitig wurden zahlreiche neue Freundschaften geschlossen, denn genau diese einzigartige Gemeinschaft macht den besonderen Charakter des Alpen Rodeos aus.
Irgendwann, deutlich später als ursprünglich geplant, machten sich die letzten Teilnehmer schließlich auf den Weg in ihre Zimmer. Am nächsten Morgen sollte endlich die erste Etappe beginnen – und die Vorfreude auf die schönsten Bergstraßen Österreichs war bei allen deutlich spürbar.
Etappe 1 –Bad Gastein – Matrei in Osttirol (18.06.2026)
Donnerstag, 18. Juni 2026. Bereits früh am Morgen herrscht am Parkplatz des Hotels The Comodo reges Treiben. Die Fahrzeuge werden ein letztes Mal auf Hochglanz gebracht, Gepäck verstaut und die Navigationsgeräte programmiert. Das Wetter könnte dabei kaum besser sein. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und angenehme Temperaturen versprechen einen perfekten ersten Alpen Rodeo Tag.
Endlich gehts los!
Um 08:15 Uhr versammeln sich alle Teams zum täglichen Briefing. Die beiden Streckenvarianten werden vorgestellt, letzte organisatorische Hinweise gegeben und die Roadbooks für die erste Etappe verteilt. Die Anspannung steigt spürbar, denn nach monatelanger Vorfreude heißt es nun endlich: Motor starten und ab in die Berge!
Variante 1 führt die Teams zunächst Richtung Süden. Mit der Tauernschleuse geht es hinüber nach Kärnten, bevor die legendäre Nockalmstraße und die Turracher Höhe auf dem Programm stehen. Anschließend wartet mit dem Sölkpass bereits der nächste fahrerische Leckerbissen, ehe die Route westwärts führt. Den krönenden Abschluss bildet schließlich Österreichs wohl berühmteste Panoramastraße – die Großglockner Hochalpenstraße. Nach der Überquerung des Iselsbergpasses erreichen die Teams schließlich das Etappenziel Matrei in Osttirol.
Variante 2 schlägt zunächst einen etwas anderen Weg ein. Über die Katschberghöhe gelangen die Teams ebenfalls zur Nockalmstraße, ehe die Route weiter Richtung Süden über die beeindruckende Villacher Alpenstraße und den Gailbergsattel führt. Anschließend wird der Großglockner von der südlichen Seite in Angriff genommen. Über den Felbertauern geht es schließlich ebenfalls nach Matrei, wo beide Streckenvarianten wieder zusammentreffen.
Das Alpen Rodeo zeigt gleich seinen ganzen Charakter!
Bereits kurz nach dem Start erreicht uns allerdings die erste schlechte Nachricht des Tages. Der Porsche Boxster vom Team Dauerrenner muss seine Fahrt am Großglockner aufgrund von Kühlmittelverlust vorzeitig beenden. Nach einer langen Wartezeit wird das Fahrzeug schließlich vom ÖAMTC geborgen und ins Porsche Zentrum Zell am See gebracht. Dort stellt sich heraus, dass zwar ein verlorenes Schaltauge provisorisch repariert werden kann, der Kühlmittelverlust jedoch nicht mehr vor Ort behoben werden kann. Damit steht leider bereits am ersten Tag der erste Ausfall des Alpen Rodeo Austria 2026 fest. Solche Momente gehören leider zu jeder mehrtägigen Roadtrip-Veranstaltung dazu und zeigen einmal mehr, dass nicht nur die Fahrer, sondern auch die Fahrzeuge Höchstleistungen vollbringen.
Abgesehen von diesem unglücklichen Zwischenfall entwickelt sich die erste Etappe jedoch genau so, wie man sich einen perfekten Alpen Rodeo Tag vorstellt. Bei traumhaftem Wetter begegnen sich die Teams immer wieder auf den schönsten Bergstraßen Österreichs. Mal trifft man sich zufällig auf einem Passparkplatz, mal kommt einem ein anderes Team entgegen oder man genießt gemeinsam einen Kaffee mit Blick auf die umliegenden Gipfel. Überall wird gelacht, fotografiert und gefachsimpelt. Der Verkehr hält sich erfreulicherweise in Grenzen, sodass genügend Zeit bleibt, die beeindruckende Bergwelt auch einmal in Ruhe auf sich wirken zu lassen.
Ein gelungener Auftakt
Nach vielen Kilometern, unzähligen Kurven und jeder Menge unvergesslicher Eindrücke treffen nach und nach alle Teams in Matrei in Osttirol ein. Man merkt den Teilnehmern die lange Etappe an – geschafft, aber überglücklich. Beim gemeinsamen Abendessen werden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht, Lieblingsstraßen diskutiert und natürlich auch die ersten Geschichten von kleinen Abenteuern unterwegs erzählt.
Bis spät in die Nacht sitzen viele Teilnehmer noch zusammen und genießen den lauen Sommerabend. Während langsam Ruhe im Hotel einkehrt, richtet sich der Blick bereits auf den nächsten Morgen. Denn eines ist allen klar: Wenn der erste Tag bereits so spektakulär war, dann darf man auf die zweite Etappe mehr als gespannt sein.
Etappe 2 – Matrei – Sölden (19.06.2026)
Freitag, 19. Juni 2026. Bereits am frühen Morgen herrscht wieder reges Treiben in Matrei. Die Fahrzeuge werden für den zweiten langen Roadtrip-Tag vorbereitet, Kameras montiert und die ersten Gespräche drehen sich bereits um die Highlights der bevorstehenden Etappe. Treffpunkt ist diesmal die Talstation der Goldried Bergbahnen, wo sich das gesamte Starterfeld um 08:30 Uhr zum täglichen Briefing versammelt.
Die Stimmung könnte kaum besser sein. Strahlender Sonnenschein, tiefblauer Himmel und angenehm warme Temperaturen versprechen erneut einen perfekten Tag auf Österreichs und Südtirols schönsten Bergstraßen.
Aufbruch Richtung Westen
Kaum beginnt das Briefing, erreicht uns schon die nächste schlechte Nachricht. Der Porsche 944 Turbo Cup vom Team Rainbow Warriors hatte bereits am Vortag immer wieder mit extrem hohen Öltemperaturen zu kämpfen. Die Anzeige kletterte stellenweise bis auf 150 Grad. Um einen Motorschaden zu vermeiden, fällt schweren Herzens die Entscheidung, das Alpen Rodeo vorzeitig abzubrechen und die Heimreise anzutreten.
Doch damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende. Einer der beiden Fahrer setzt sich nach der Ankunft zu Hause kurzerhand in sein zweites Fahrzeug – einen Mercedes 190 2.3 Kompressor – und macht sich sofort wieder auf den Weg Richtung Alpen. Mehrere Stunden später trifft er tatsächlich noch am Etappenziel in Sölden ein, um zumindest die letzte Etappe gemeinsam mit allen anderen Teams bestreiten zu können. Genau dieser außergewöhnliche Einsatz und die Leidenschaft für das Alpen Rodeo machen diese Veranstaltung jedes Jahr aufs Neue so besonders. CHAPEAU!
Von Wasserfällen, Dolomiten und legendären Pässen
Variante 1 führt die Teams zunächst über den Felbertauern zu den beeindruckenden Krimmler Wasserfällen. Nach einem kurzen Zwischenstopp geht es über den Gerlospass beziehungsweise die Gerlos Alpenstraße weiter Richtung Tirol. Vorbei an Innsbruck folgt die historische Brenner Bundesstraße, ehe in Südtirol mit dem Jaufenpass der erste große Alpenklassiker des Tages wartet. Den krönenden Abschluss bildet schließlich das legendäre Timmelsjoch, bevor die Teams ihr Tagesziel Sölden erreichen.
Variante 2 steht dieser Strecke in nichts nach. Über das idyllische Defereggental und den Staller Sattel gelangen die Teams zunächst ins Antholzer Tal und weiter nach Südtirol. Dort wartet mit der kompletten Sellarunde eines der spektakulärsten Passgebiete der gesamten Alpen. Passo di Giau, Passo di Fedaia, Sellajoch, Grödner Joch, Passo Campolongo, Passo di Falzarego und das Würzjoch sorgen für einen Kurvenmarathon der Extraklasse. Anschließend führt auch diese Route über den Jaufenpass und das Timmelsjoch nach Sölden.
Kilometer voller Emotionen
Der zweite Tag zeigt einmal mehr, warum das Alpen Rodeo für viele Teilnehmer jedes Jahr ein absolutes Highlight ist. Egal ob auf einem einsamen Passparkplatz, an einer Berghütte oder an einer der zahlreichen Aussichtspunkte – immer wieder begegnen sich Teams zufällig unterwegs. Man tauscht sich aus, genießt gemeinsam einen kühles Getränk oder bewundert einfach die beeindruckende Kulisse der Alpen.
Das Wetter spielt erneut perfekt mit. Die trockenen Straßen und die hervorragenden Sichtverhältnisse laden dazu ein, nicht nur zu fahren, sondern auch immer wieder anzuhalten und die einzigartige Landschaft auf sich wirken zu lassen. Die Dolomiten präsentieren sich von ihrer schönsten Seite, jedoch aufgrund des Wetters mit entsprechend hohem Verkehrsaufkommen, was der Fahrfreude jedoch keinen Abbruch tut.
Ein würdiger Abschluss des zweiten Tages
Am späten Nachmittag treffen die ersten Teams in Sölden ein. Nach zwei langen und abwechslungsreichen Etappen sind den meisten Teilnehmern die gefahrenen Kilometer zwar anzusehen, die Begeisterung ist jedoch ungebrochen. Beim gemeinsamen Abendessen auf der Terrasse des Hotels werden die Erlebnisse des Tages noch einmal ausführlich besprochen. Jeder hat seine persönlichen Highlights erlebt, jeder hat andere Lieblingsstraßen entdeckt – genau das macht den besonderen Reiz der beiden Streckenvarianten aus.
Während die einen den lauen Sommerabend noch gemütlich auf der Hotelterrasse ausklingen lassen, stehen andere in kleinen Gruppen am Parkplatz zwischen den Fahrzeugen. Mit einem kühlen Abschlussgetränk in der Hand wird gelacht, gefachsimpelt und über die schönsten Kurven, spektakulärsten Ausblicke und kleinen Abenteuer des Tages gesprochen. Genau diese ungezwungenen Gespräche und das gemütliche Beisammensein machen das Alpen Rodeo jedes Jahr aufs Neue zu etwas Besonderem. Erst spät am Abend machen sich die letzten Teilnehmer auf den Weg in ihre Zimmer – voller Vorfreude auf das große Finale am nächsten Morgen.
Etappe 3 – Sölden – Hochfügen (20.06.2026)
Samstag, 20. Juni 2026. Kaum zu glauben, aber schon steht der letzte Tag des Alpen Rodeo Austria 2026 vor der Tür. Drei Tage voller Kurven, Pässe und unvergesslicher Erlebnisse sind wie im Flug vergangen. Treffpunkt für das abschließende Briefing ist diesmal etwas oberhalb von Sölden, direkt an der Auffahrt zur legendären Ötztaler Gletscherstraße. Bereits früh am Morgen herrscht ausgelassene Stimmung. Das Wetter präsentiert sich erneut von seiner allerbesten Seite und die Vorfreude auf die letzte Etappe ist bei allen deutlich spürbar.
Ein würdiger Abschluss
Nach dem obligatorischen Briefing dauert es nicht lange, bis die ersten Motoren gestartet werden. Beide Streckenvarianten beginnen mit einem echten Highlight: der spektakulären Ötztaler Gletscherstraße. Sie führt die Teilnehmer bis auf über 3.000 Meter Seehöhe und damit zum höchstgelegenen, über asphaltierte Straßen erreichbaren Punkt der europäischen Alpen. Ein Ort, an dem sich die beeindruckende Hochgebirgslandschaft mit den Fahrzeugen des Alpen Rodeos zu einem ganz besonderen Bild verbindet.
Variante 1 führt anschließend quer durch Tirol und Vorarlberg. Nach dem Arlbergpass warten mit Furkajoch, Faschinajoch, Hochtannbergpass und Hahntennjoch gleich mehrere legendäre Alpenstraßen, bevor zum Abschluss noch der über 2.000 Meter hohe Kühtaisattel bezwungen wird. Nach einem kurzen Autobahnstück erreichen die Teams schließlich das Zillertal und damit das große Finale in Hochfügen.
Variante 2 ist etwas kürzer, steht der langen Strecke fahrerisch aber in nichts nach. Nach Arlbergpass und Flexenpass geht es ebenfalls über das Hahntennjoch und den Kühtaisattel Richtung Zillertal, wo sich beide Varianten wieder treffen.
Alpen Rodeo Spirit!
Leider beginnt auch der letzte Tag nicht ganz ohne Rückschlag. Das Team Dirty Martini kämpft bereits am Morgen mit einem defekten Radlager an seinem Porsche 924 im legendären Martini-Look. Noch am Treffpunkt wird das Rad demontiert und gemeinsam nach der Ursache gesucht. Die Hoffnung auf eine schnelle Reparatur ist groß, doch in der nächstgelegenen Werkstatt folgt wenig später die ernüchternde Diagnose: Das Radlager ist komplett verschlissen. An einem Samstag kurz vor Mittag gestaltet sich die Ersatzteilbeschaffung allerdings nahezu unmöglich. Damit muss auch der dritte Porsche beim Alpen Rodeo Austria 2026 die Segel streichen.
Was anschließend passiert, beschreibt den Alpen Rodeo Spirit wohl besser als jede Werbung. Ohne lange zu überlegen bietet Oliver vom Team Rainbow WarriorS seine freien Plätze im Mercedes 190 2.3 Kompressor an um das Team Dirty Martini mitzunehmen. Gemeinsam geht es weiter Richtung Hochfügen. Genau dieser Zusammenhalt macht das Alpen Rodeo zu weit mehr als nur einer Ausfahrt über die schönsten Bergstraßen der Alpen. Danke für diesen einsatz!
Finale im Zillertal
Die letzte Etappe zeigt noch einmal eindrucksvoll, warum Tirol zu den schönsten Roadtrip-Regionen Europas zählt. Traumhafte Passstraßen, perfektes Wetter und spektakuläre Ausblicke sorgen dafür, dass viele Teams deutlich häufiger stehen bleiben als ursprünglich geplant. Immer wieder trifft man bekannte Gesichter auf den Passhöhen oder an Aussichtspunkten, genießt gemeinsam ein kühles Getränk oder hält die unvergesslichen Momente mit der Kamera fest.
Am späten Nachmittag treffen schließlich alle Teams in Hochfügen ein. Auf der traumhaften Hotelterrasse warten bereits Welcome Drinks und kleine Snacks auf die Teilnehmer. Die Stimmung ist hervorragend. Einerseits ist man glücklich, drei unvergessliche Tage erlebt zu haben, andererseits ist allen bewusst, dass das Alpen Rodeo Austria 2026 nun langsam zu Ende geht.
Auf zur Siegerehrung
Pünktlich um 19 Uhr beginnt auf der riesigen Hotelterrasse die große Siegerehrung. Im Mittelpunkt steht die Passkaiser Challenge, bei der jene Teams ausgezeichnet werden, die innerhalb der drei Veranstaltungstage die meisten Alpenpässe bezwingen konnten.
Nach dem Auszählen aller Passlisten stehen die Sieger fest:
🏆 1. Platz: Team Amberg – Porsche Panamera GTS – 73 Pässe
🥈 2. Platz: Team El Commandante – Monteverdi Safari – 30 Pässe
🥉 3. Platz: Team Clara das Zebra – VW Golf I Cabrio – 29 Pässe
4. Platz: Team Piccolino – Mini – ebenfalls 29 Pässe
Besonders spannend wurde es im Kampf um den letzten Podestplatz. Sowohl Team Clara das Zebra als auch Team Piccolino hatten am Ende exakt 29 Pässe auf ihrer Passliste stehen. Somit musste ein Schätzspiel über den dritten Platz entscheiden. Mit dem besseren Gespür und der näheren Schätzung sicherte sich Team Clara das Zebra schließlich den Platz auf dem Podium, während Team Piccolino den hervorragenden vierten Platz belegte.
Nach der Siegerehrung folgt das gemeinsame Abschlussessen, bevor der Abend ganz gemütlich ausklingt. Auf der Terrasse und im Restaurant wird noch stundenlang gelacht, erzählt und über die schönsten Erlebnisse der vergangenen drei Tage gesprochen. Manche schmieden bereits neue Routen für das kommende Jahr, andere planen schon das passende Fahrzeug für die nächste Ausgabe.
Eines wird an diesem Abend jedenfalls schnell klar: Das Alpen Rodeo endet zwar offiziell mit der Siegerehrung – die Begeisterung und die Vorfreude auf das Wiedersehen in den Bergen bleiben jedoch noch lange bestehen. Viele Teams sprechen bereits über ihre Teilnahme am Alpen Rodeo Austria 2027. Und genau das ist wohl das schönste Kompliment, das man als Veranstalter bekommen kann.Nach der Siegerehrung und dem Abendessen versammelten sich fast alle an der Hausbar um bei lockeren Gesprächen die schönsten Momente dieses Roadtrips revue passieren zu lassen. Es war ein absolut traumhafter Roadtrip durch die schönsten Berglandschaften Österreichs wie wir von allen Teams bestätigt bekamen.
Wenn auch du im kommenden Jahr dabei sein möchtest, kannst du dich bei uns voranmelden. Wir erinnern dich dann rechtzeitig bevor die Anmeldung startet. Vielen Dank an alle Teams, bleibt gesund, wir sehen uns 2027 wieder in den Bergen!
Anmeldestart Early Bird: 08.12.2026 | 12 Uhr












































































































































































































































































































































































































