Alpen Rodeo Strecke 2021
Strecke 2021

2021 wird das Alpen Rodeo wieder traditionell beim Steinerhaus am Stoderzinken (Gröbming/Obersteiermark) starten. Von hier aus geht’s sofort in Richtung Süden oder Südwesten und den traumhaften Alpen. Wir sind aktuell dabei wieder eine neue Strecke für das Alpen Rodeo 2021 auszuarbeiten.

Neu gefundene Pässe und Insidertipps werden für 2021 mit in die Routen integriert, natürlich ohne auf die großen Klassiker zu verzichten. Lasst euch einfach überraschen, wir werden garantiert wieder was geniales für euch zusammenstellen. 

Der genaue Streckenverlauf und die einzelnen Etappen werden hier ab Jänner 2021 nach und nach veröffentlicht.

 Bleib dran!

 

Streckenbeschreibung

Etappe 1 - Ab in die Alpen!

Wir verlassen unseren Startpunkt beim Steinerhaus am Stoderzinken, erreichen Gröbming im Tal, wo sich die Strecke bereits teilt. Die Westroute führt direkt zu Österreichs höchstem Berg mit seiner 48km langen, herrlich ausgebauten Hochalpenstraße mit bis zu 12% Steigung und 36 Kehren. Ist der Glockner bezwungen geht es weiter Richtung Italien wo an einem der zahlreichen Pässe die Grenze überschritten wird. Schon kurz darauf wartet der nächste Pass, der mit knapp 1800m zwar nicht allzu hoch ist, jedoch Steigungen bis zu 23% aufweist. Anschließend führt die Strecke weiter westwärts und erreicht nach Bewzingen eines weiteren Passes den Naturpark Drei Zinnen, der zum größten Teil im Hochgebirge liegt und sich auch das Etappenziel Cortina D’Ampezzo befindet.

Variante 2 der Strecke führt von Gröbming aus nach Süden auf der Erzherzog Johann Straße über den Sölkpass. Anschließend gehts weiter über die Turracher Höhe und die traumhafte Nockalmstraße nach Westen quer durch Kärnten, bevor Osttirol erreicht wird. Über das Defereggental führt die Strecke zum Staller Sattel wo die Grenze zu überquert und das wunderschöne Antholzertal passiert wird. Kurz darauf erreicht auch diese Variante den Naturpark Drei Zinnen und das erste Etappenziel Cortina D'Ampezzo.

 


Etappe 2 - Willkommen in Südtirol

 

Ausgehend von Cortina d’Ampezzo gibt es am zweiten Tag wieder die Wahl zwischen zwei verschiedenen Streckenvarianten, die beide durch die traumhaften Dolomiten und Südtirol führen. Variante 1 der Etappe 2 führt rund um die atemberaubende Sellagruppe mit Passo Di Giau, Passo Di Fedaia, Sellajoch und Grödner Joch. Anschließend gehts Richtung Norden weiter übers Würzjoch. Darauf folgt die alte Brennerstraße die großteils parallel zur Brennerautobahn verläuft, aber wesentlich schöner zu fahren ist. In Tirol angekommen bildet der Kühtaisattel den letzen Pass der Etappe bevor das Ötztal und das Etappenziel Sölden erreicht wird.

Variante 2 ist bis zum Würzjoch gleich mit Etappe 1, biegt aber anschließend bei Sterzing in Richtung Osten ab, wo der Jaufenpass auf die  Teams wartet. Den Abschluss bildet das legendäre Timmelsjoch. Die Auffahrt von der italienischen Südseite ist fahrerisch ein absoluter Leckerbissen, oben am Scheitelpunkt angelangt wartet ein traumhafte Panoramasicht bevor es auf österreichischer Seite hinab ins Ötztal zum Etappenziel Sölden geht.

 


Etappe 3 - Italien vs. Schweiz

 

Etappe 3 startet von Sölden aus wahlweise in nördlicher oder südlicher Richtung. Natürlich gibt es wieder 2 verschiedene Streckenvarianten an diesem Tag. Variante 1 startet in aller Früh auf das wunderschöne Timmelsjoch bevor es anschließend auf italienischer Seite weiter in den Kurort Meran geht. Anschließend führt die Strecke weiter nach Westen und nähert sich von Süden der „greatest driving road in the world“. Gemeint ist natürlich das legendäre Stilfser Joch, welches es zu überqueren gilt. Direkt nach dem Stilfser Joch, bereits auf Schweizer Staatsgebiet folgen mit dem Umbrailpass und dem Ofenpass die beiden nächsten Pässe mit deutlich über 2000m Seehöhe und genialen Passstraßen. Sind diese bezwungen gehts auf zum Flüelapass bevor zum Abschluss dieser Etappe der Splügenpass von Norden aus in Angriff genommen wird. Anschließend verläuft die Strecke immer weiter nach Süden in wärmere Gefilde zu unserem Etappenziel Menaggio am Comer See.

Variante 2 führt von Sölden aus in nördlicher Richtung durch das traumhafte Ötztal, macht dann einen Bogen nach Westen und führt anschließend weiter nach Süden wo als erste Aufwärmübung der Reschenpass sowie der wunderschöne Reschensee mit seinem weltbekannten Kirchturm im See auf die Teams wartet. Die Strecke führt anschließend – genau entgegengesetzt zur Variante 1 – zum Umbrailpass und weiter aufs Stilfser Joch. Von dort aus gehts auf italienischer Seite weiter hinab ins Tal  bis kurz vor Bormio, wo die Strecke weiter nach Westen abbiegt und der Passo di Foscagno mit seinen über 2000m Seehöhe am Programm steht. Anschließend gehts weiter ins traumhafte Livigno bevor der ebenfalls über 2000m hohe Berninapass genommen werden muss. Bereits auf Schweizer Staatsgebiet führt die Strecke weiter nach Nordwesten, wo wahlweise der Albulapass oder der Julierpass befahren werden können, bevor es von nördlicher Seite aus über den Splügenpass zu unserem Etappenziele Menaggio am Comer See geht.

 


Etappe 4 - Schweizer Traumstraßen

aditionell wird die vierte Etappe beim Alpen Rodeo eine der härtesten aber auch schönsten Etappen sein, weil die Schweiz fahrerisch einfach so unglaublich viel zu bieten. Wiederum können die Teams aus mehreren Streckenvarianten ihren Favoriten wählen. Wir starten direkt in Menaggio westwärts durch das traumhafte Valle di Menaggio und erreichen schon nach kurzer Zeit den Luganersee und Lugano selber. Anschließend führt die Strecke bei allen Varianten Richtung Norden wo als erster Pass des Tages der knapp 2000m hohe Lukmanierpass zu bezwingen ist, bevor es direkt auf den fahrerisch wunderschönen Oberalppass weitergeht. Kurz nach dem Oberalppass teilt sich dann die Strecke.

Variante 1 biegt bei Andermatt in Richtung Süden ab um direkt zum legendären Gotthardpass sowie der Tremola – der alten Gotthard-Südrampe mit Stöckelpflaster – zu gelangen, bevor es wieder bergauf auf den knapp 2500m hohen Nufenenpass geht. Er gilt als höchster innerschweizer Pass. Seine Passstraße trägt das grüne Band für besondere landschaftliche Schönheit. Nach Bezwingen des Nufenenpasses gehts immer Richtung Südwesten in die französische Schweiz und eines der schönsten Weinbaugebiete der Eidgenossen bis kurz nach Martigny bereits das Mont-Blanc Massiv erreicht wird. Nun muss nur noch der Col De Montets überwunden werden um in Frankreich und dem vierten Etappenziel Chamonix anzukommen!

Variante 2 ist die klassische Variante für alle Pässejäger. Bis Andermatt ist sie identisch mit der Variante 1, allerdings zweigt die Strecke dann nach Norden ab um zwei absolute Leckerbissen zu bezwingen: den Sustenpass sowie den traumhaften Grimselpass, beide über 2000m hoch mit wunderschön ausgebauten Passstraßen. Direkt nach dem Grimselpass folgt der Furkapass mit dem legendären Hotel Belvédère gleich neben dem Rhonegletscher, bekannt aus James Bonds Goldfinger. Ist der Furkapass bezwungen folgen „nur noch“ die restlichen Pässe der Variante 1, also Gotthardpass, Nufenenpass sowie der Col De Montets bevor man das Etappenziel Chamonix erreicht.

Variante 3 ist ganz neu im Programm des Alpen Rodeos und für alle die sich mal einen Tag „weniger“ Bergpässe und mehr traumhafte Schweizer Landschaft gönnen wollen. Die Strecke führt auf direktem Weg von Lugano über Andermatt zum Sustenpass bevor es weiter zum Brienzersee und Interlaken geht. Danach folgt ein Abstecher ins Lauterbrunnental zum berühmten Skiort Wengen sowie den gigantischen Staubbachfällen. Kurz darauf können auch noch die Trümmelbachfälle besichtigt werden, bevor es wieder zurück raus aus dem Tal und nach Interlaken geht. Die Strecke führt danach kurz am Südufer des Thunersees entlang bevor sie nach Südwesten abbiegt und Kurs auf Gstaad sowie den Nationalpark Gruyère nimmt. Nun gilt es noch den Col De Pillon sowie den Col de la Croix zu bezwingen, bevor man über Martigny und den Col De Montets das Etappenziel Chamonix erreicht.

 

 


Etappe 5 - La Route Des Grandes Alpes 1

Etappe 5 startet von Chamonix aus in die traumhaften französischen Alpen. Wiederum wird es an diesem Tag drei verschieden Streckenvarianten für die Teams geben.

Variante 1 führt in Richtung Südwesten und beginnt als kleine Aufwärmübung mit dem Col Des Saisies, der zugleich den Einstieg in die legendäre Route des Grandes Alpes markiert. Anschließend machen wir ernst, es geht auf den knapp 2000m hohen Cormet de Roselend sowie vorbei am Lac de Roselend mit seiner gewaltigen Talsperre. Anschließend führt die Strecke über den bekannten Wintersportort Val D’Isère auf den grandiosen Col De L’Isèran, bekannt auch als Majestät der Alpen mit seiner Passhöhe auf knapp 2800m. Ist dieser  Gigant geschafft gehts weiter Richtung Süden um als nächsten Pass den Col Du Mont Cenis zu überqueren. Kurz wird wieder die Grenze zu Italien überquert und es wartet ein ganz besonderer Pass auf die Teams: Der  vom Militär angelegte Colle Delle Finestre, einer der letzten geschotterten (auf italienischer Seite) Alpenpässe, der den Teams und den Autos alles abverlangen wird. Ist der Pass bezwungen gehts in südwestlicher Richtung weiter zum bekannten Skiort Sestriere und zum Col Du Montgenevre bevor das Etappenziel Briancon erreicht wird.

Variante 2 startet nach Nordwesten und steigt mit dem Col De La Colombière in die Route Des Grandes Alpes ein. Danach führt die Strecke nach Süden und zweigt Richtung Cormet de Roselend ab. Am Lac De Roselend wird bei dieser Variante die gewaltige Talsperre befahren bevor es weiter zum Olympiaort Albertville geht.  Danach folgen der Col du Télégraphe und der Col De La Madeleine bevor mit dem über 2600m hohen Col du Galibier ein absolutes Highlight auf die Teams wartet. Auf der Passhöhe hat man bei gutem Wetter einen sensationellen 360° Panormablick über das französische Bergmassiv. Ist der Galibier überwunden folgt noch der Col Du Lautaret bevor das Etappenziel Briancon erreicht ist.

Variante 3 ist brandneu im Programm und startet als Highlight gleich am Morgen mit der Durchfahrt des knapp 12km langen Mont Blanc Tunnels und gelangt somit wieder nach Italien wo es direkt zum ersten Pass des Tages, dem kleinen St. Bernhardpass geht. Anschließend führt die Route – gleich wie bei Variante 1 – nach Val D’Isère sowie auf den Col De L’Iséran. Gleich danach gehts weiter Richtung Westen nach Modane und auf den Col Du Télégraphe. Als Abschluss wartet – wie bei Variante 2 – der wunderschöne Col Du Galibier auf die Teams, bevor es ins Etappenziel Briancon geht.

 


Etappe 6 - Ab an die Riviera!

Die sechste und letzte Etappe startet wieder traditionell auf über 2400m Seehöhe direkt am Col D’Izoard, der inzwischen auch schon 35mal Schauplatz der Tour De France war. Am letzten Tag gibt es wieder drei verschiedenen Streckenvarianten für die Teams.

Variante 1 startet in südlicher Richtung – nach wie vor auf der legendären Route Des Grandes Alpes – um als erste Aufwärmübung des Tages den knapp über 2000m hohen Col De Vars zu überqueren. Anschließend führt die Strecke zum Col De Restefond wo heute noch mehrere Überreste von Kasernen aus Napoleons Zeiten stehen, bevor man den atemberaubenden Col De La Bonnette erreicht. Er ist definitiv eines der Highlights auf der Route Des Grandes Alpes. Mit der Schlinge (Cime De La Bonette) erreichen die Teams den absolut höchsten befahrbaren Punkt auf dem gesamten Roadtrip auf knapp 2900m Seehöhe. Danach führt die Strecke weiter nach Südosten und überquert am Col De La Lombarde auf wiederum über 2000m Seehöhe die französisch/italienische Grenze bevor es weiter zum südlichsten der großen Alpenpässe, dem Colle Di Tende und wieder zurück nach Frankreich geht. Kurz darauf wird nochmals die Grenze überquert und dann liegt auch schon das Mittelmeer und das Abschlussziel San Remo vor den Teams.

Variante 2 ist bis zur Cime De La Bonnette identisch mit Variante 1, allerdings biegt die Strecke nicht zum Col De La Lombarde ab, sondern führt weiter nach Süden zum Col Saint Martin. Anschließend gehts direkt weiter zum Motorsportklassiker schlechthin. Es wartet als Abschluss der Col De Turini, bekannt von der Rallye Monte Carlo auf die Teams, bevor es schnurstracks nach San Remo weitergeht.

Variante 3 führt nach dem Col D’Izoard und dem Col De Vars in südwestlicher Richtung auf den über 2000m hohen Col D’Allos. Danach gehts immer weiter Richtung Süden über den Col Des Champs bis nach Entrevaux. Anschließend führt die Strecke durch das traumhafte Tal der Var, einem wunderschönen Canyon, der mit atemberaubenden Straßen und Tunneln fahrerisch ein absoluter Leckerbissen ist. Die Teams erreichen bei Nizza das Mittelmeer und können das letzte Stück bis nach San Remo direkt parallel zum glitzernden Mittelmeer auf der Autobahn zurücklegen.